Donnerstag, 7. Juni 2007
Weiche Auswahlkante mit GIMP
Weiche Auswahlkante, oder fließender Übergang - so wird die Funktion wohl am meisten bezeichnet, in der ein Bild in ein anderes über geht.
Die Verwendung kann vielfältig sein.
Sei es nun auf eigenen DVD-Covers oder einfachen Effekten auf Webseiten, in der ein Bild mit dem Hinterrund verschmelzen soll.
Dazu benötigt man jedoch keine teure Software wie Adobes Photoshop, sondern kann auch auf günstige bzw. kostenlose Varianten, wie zum Beispiel GIMP zurück greifen.
Wie dieses funktioniert möchte ich Euch anhand von GIMP 2.2 unter Windows und zwei Bildern zeigen, in denen eines in das andere eingeblendet wird.
Nach dem Start von GIMP werden als erstes die betreffenden Bilder in dem Programm geöffnet.
Die Auflösungen (und damit die Größe) sollten schon vorher in etwa angepasst sein, manuelle Nachbesserung mittels der Skalierung ist aber möglich.

Nun wird der Bereich des Bildes, der in ein anderes eingefügt werden soll, mittels einer Maske markiert. Im Beispiel geschieht dieses mittels einen Kreises.

Dies würde bis jetzt nur eine harte Kante ergeben, es wäre also eindeutig die Grenze zwischen den Bildern erkennbar.
Daher wird jetzt dieses Maske erweitert. Dieses geschieht über das Menü Auswahl -> ausblenden.
Den Wert stellen wie hier auf 100, um ein perfektes Ergebnis auf den Einzelfall zu erhalten, muss man natürlich ein wenig rum probieren.

Dieser wird bestätigt.
Wie die Maskierung dann wirkt, kann man über die "schnelle Maske" sehen. Zu erreichen ist diese entweder über das Menü Bearbeiten -> schnelle Maske aktivieren/deaktivieren oder über das Tastaturkürzel Shift-Q. Auf dem gleichen Weg kann man diese auch wieder ausschalten. Die Funktion ist nur zur Vorschau gedacht, am Ende sieht es natürlich nicht rot aus. ;o)

Dieser maskierte Bereich wird nun über Strg-C oder dem Menü Bearbeiten - Kopieren kopiert und ins andere Bild mit Strg-V oder dem Menü Bearbeiten - Einfügen reinkopiert.

Nun können wir den einkopierten Bereich verschieben und/oder mittels dem Menü Ebene -> Eben skalieren in der Größe verändern.
Das Ergebnis kann dann so aussehen:

Ohne diese weiche Maskierung bzw. den Übergang würde es so aussehen.

Will man den Hintergrund (zum Beispiel für eine Homepage) transparent oder einfarbig gestalten, so fügt man dieses natürlich in ein entsprechend neues oder extra erstelltes Bild ein. Die Möglichkeiten werden da nur durch die eigene Kreativität begrenzt.
Ich hoffe, ich konnte mit dieser relativ kurzen Anleitung gelungen Erläutern, wie es funktioniert. Schreibt doch einen Kommentar, ob es geholfen hat. :o)
Nachtrag: Sollte das eingefügte Bild auf einem transparentem Hintergrund gelegt werden, so erstellt das neue Bild mit transparentem Hintergrund, fügt das Bild ein, verankert es (mit Klick auf einen Bereich im Hintergrund), speichert es als PNG und Hintergrundfarbe nicht sichern.
Oder aber Ihr fügt im bestehenden Bild über das Menü "Ebenen - Transparenz - Alphakanal hinzufügen" einen ebensolchen hinzu, und schneidet einfach das aus dem Bild raus, was transparent werden soll.
In den meisten Programmen wird es dann zwar anders angezeigt, aber aktuelle Browser sollten es richtig darstellen können (sofern MS das im IE nachgepflegt hat (Es gab Probleme mit Darstellung der Transparenz von PNG, kann ich gerade nicht prüfen), der Firefox kann es).
Die Verwendung kann vielfältig sein.
Sei es nun auf eigenen DVD-Covers oder einfachen Effekten auf Webseiten, in der ein Bild mit dem Hinterrund verschmelzen soll.
Dazu benötigt man jedoch keine teure Software wie Adobes Photoshop, sondern kann auch auf günstige bzw. kostenlose Varianten, wie zum Beispiel GIMP zurück greifen.
Wie dieses funktioniert möchte ich Euch anhand von GIMP 2.2 unter Windows und zwei Bildern zeigen, in denen eines in das andere eingeblendet wird.
Nach dem Start von GIMP werden als erstes die betreffenden Bilder in dem Programm geöffnet.
Die Auflösungen (und damit die Größe) sollten schon vorher in etwa angepasst sein, manuelle Nachbesserung mittels der Skalierung ist aber möglich.
Nun wird der Bereich des Bildes, der in ein anderes eingefügt werden soll, mittels einer Maske markiert. Im Beispiel geschieht dieses mittels einen Kreises.
Dies würde bis jetzt nur eine harte Kante ergeben, es wäre also eindeutig die Grenze zwischen den Bildern erkennbar.
Daher wird jetzt dieses Maske erweitert. Dieses geschieht über das Menü Auswahl -> ausblenden.
Den Wert stellen wie hier auf 100, um ein perfektes Ergebnis auf den Einzelfall zu erhalten, muss man natürlich ein wenig rum probieren.
Dieser wird bestätigt.
Wie die Maskierung dann wirkt, kann man über die "schnelle Maske" sehen. Zu erreichen ist diese entweder über das Menü Bearbeiten -> schnelle Maske aktivieren/deaktivieren oder über das Tastaturkürzel Shift-Q. Auf dem gleichen Weg kann man diese auch wieder ausschalten. Die Funktion ist nur zur Vorschau gedacht, am Ende sieht es natürlich nicht rot aus. ;o)
Dieser maskierte Bereich wird nun über Strg-C oder dem Menü Bearbeiten - Kopieren kopiert und ins andere Bild mit Strg-V oder dem Menü Bearbeiten - Einfügen reinkopiert.
Nun können wir den einkopierten Bereich verschieben und/oder mittels dem Menü Ebene -> Eben skalieren in der Größe verändern.
Das Ergebnis kann dann so aussehen:
Ohne diese weiche Maskierung bzw. den Übergang würde es so aussehen.
Will man den Hintergrund (zum Beispiel für eine Homepage) transparent oder einfarbig gestalten, so fügt man dieses natürlich in ein entsprechend neues oder extra erstelltes Bild ein. Die Möglichkeiten werden da nur durch die eigene Kreativität begrenzt.
Ich hoffe, ich konnte mit dieser relativ kurzen Anleitung gelungen Erläutern, wie es funktioniert. Schreibt doch einen Kommentar, ob es geholfen hat. :o)
Nachtrag: Sollte das eingefügte Bild auf einem transparentem Hintergrund gelegt werden, so erstellt das neue Bild mit transparentem Hintergrund, fügt das Bild ein, verankert es (mit Klick auf einen Bereich im Hintergrund), speichert es als PNG und Hintergrundfarbe nicht sichern.
Oder aber Ihr fügt im bestehenden Bild über das Menü "Ebenen - Transparenz - Alphakanal hinzufügen" einen ebensolchen hinzu, und schneidet einfach das aus dem Bild raus, was transparent werden soll.
In den meisten Programmen wird es dann zwar anders angezeigt, aber aktuelle Browser sollten es richtig darstellen können (sofern MS das im IE nachgepflegt hat (Es gab Probleme mit Darstellung der Transparenz von PNG, kann ich gerade nicht prüfen), der Firefox kann es).

#1 - Jessi 04.02.2008 11:39 - (Antwort)
Endlich mal ne Erklärung, die ich als absoluter Laie auch verstehe. Vielen Dank...:)
Habe mich die letzten Tage mit Anleitungen rumgeschlagen und kam einfach nicht zurecht...und jetzt ist mein Problem gelöst...
#1.1 - TiKaey besagt:
04.02.2008 18:18 - (Antwort)
Es freut mich, dass es weiter geholfen hat.
Ich hab auch sehr lange probieren müssen, bis ich eine Lösung gefunden habe, daher dachte ich mir, dass da bestimmt noch mehr sind. :o)
#2 - Ayana 30.07.2009 11:05 - (Antwort)
Vielen Dank für diese übersichtliche und vor allem einfache Anleitung^^
Wirklich sehr hilfreich :)
#2.1 - TiKaey besagt:
30.07.2009 11:30 - (Antwort)
Na, das hört man doch mal gerne. :o)
#3 - Tanja 29.08.2010 16:04 - (Antwort)
Wow! Ich habe auch seehr lange gesucht und bin jetzt nach ungefähr 5 Monaten endlich zufällig auf diese Seite gekommen. Danke danke danke, ich hab's jetzt verstanden!! :)
#3.1 - TiKaey besagt:
29.08.2010 16:23 - (Antwort)
Wunderbar! :o)
Ich weiß wie das ist, habe selber lange danach gesucht, bis ich es raus gefunden hatte. ;o)